Bergland

Sinneswandel…

Veröffentlicht in film, online, rechtliches by dobermann projekt am März 17th, 2008

Peer-to-Peer-Netzwerke sind bislang für sog. Musik- und Film-Piraterie bekannt, doch mittlerweile nutzen immer mehr konventionelle Unternehmen die Technologie, um Inhalte schnell und günstig zu ihren Kunden zu bringen. “Als wir uns im Jahr 2005 mit Content-Anbietern trafen, war Peer-to-Peer ein schmutziges Wort”, so Robert Levitan, Chief Executive des Start-Up-Unternehmens Pando.
Im Jahr 2007 hätten die Anbieter schließlich den Nutzen der Technologie erkannt. Pando vertreibt unter anderem Inhalte der NBC in DVD-Qualität.
Mittlerweile tauschen 12 bis 15 Millionen Menschen weltweit Musik, Filme und Software über die Netzwerke.
BitTorrent und eDonkey sind die beliebtesten Anbieter. Der Reiz der Technologie sei nicht nur der kostenlose Zugriff, sondern auch exklusiver Inhalt, der sonst nur schwer zu bekommen sei. Dies treffe zum Beispiel auf TV-Serien zu, die noch nicht in Europa ausgestrahlt wurden.
Die BitTorrent-Software wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. Seit 2005 verzichtet die Plattform auf geschützte Inhalte und kooperiert nun mit Studios, um Filme zu verbreiten. Die BBC nutzt Peer-to-Peer-Technologie von Verisign für ihren iPlayer, der einige ihrer beliebtesten TV-Serien über das Internet anbietet. Französische Anbieter arbeiten mit Software von 1-Click Media und der norwegische öffentlich-rechtliche TV-Sender startete vor kurzem ebenfalls eine Zusammenarbeit mit BitTorrent.
In Deutschland wird in diesem Zusammenhang immer wieder auf die Illegalität dieser Tauschbörsen verwiesen…

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