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Archiv für Mai 6, 2008

Sachsen-Sumpf…Linksfraktion kündigt Verfassungsklage an

Mai 6, 2008 BlackHole Kommentieren

Die Linksfraktion im sächsischen Landtag will wegen Verletzung von Minderheitenrechten im Untersuchungsausschuss zur Aktenaffäre (Sachsen-Sumpf) Verfassungsklage einreichen. Die Fraktion begründete ihren Schritt am Dienstag mit der Blockade von Anträgen im Ausschuss durch die CDU. An der Union sei die Ladung von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) und Mitarbeitern des Landesamtes für Verfassungsschutz zur nächsten Sitzung des Ausschusses gescheitert.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte in der vergangenen Woche erklärt, aus ihrer Sicht gebe es in der Affäre um geheime Akten des sächsischen Verfassungsschutzes keine Anhaltspunkte für Straftaten. Den Vorwürfen um ein Netz von Korruption im Freistaat habe angeblich eine Art „Verschwörungstheorie“ zugrunde gelegen.

Software beschleunigt Filesharing

Mai 6, 2008 BlackHole Kommentieren

Schnellere Downloads beim P2P-Filesharing, das stellt die Software „Ono“ in Aussicht. Dazu nutzt das von Computerwissenschaftlern des Aqualab an der Northwestern University entwickelte System Messungen von Content Distribution Networks (CDNs), um physisch nahe benachbarte Computer zu identifizieren.
Durch möglichst lokale Verbindungen können die Transferraten beim Filesharing deutlich verbessert werden, so die Forscher – bei guten Netzwerkbedingungen im Mittel auf etwa das Dreifache. Ähnliche Ansätze werden auch in anderen Projekten verfolgt, denn effizienteres Filesharing liegt auch im Interesse der Provider (ISPs).
Dass Ono Vorteile bringt, sei denkbar. „Durch die geographische Nähe können die Reaktionszeiten für den Datenaustausch verbessert werden“, wird unter Insidern und P2P-Nutzern vermutet. Dieser Ansatz sei zwar naheliegend, aber trotz IP-Adressen nicht trivial, betonen die Aqualabs-Wissenschaftler. „Jeder Computer mag eine Adresse haben, doch die sagt nicht aus, ob sich der Computer in der Nähe befindet“, erklärt Ono-Mitentwickler David Choffnes.
Die direkte Ermittlung von Distanzen wiederum sei für die Praxis zu zeit- und kostenaufwendig, so die Aqualabs-Forscher. Ihr Ansatz geht daher davon aus, dass Computer, die innerhalb eines CDNs an den gleichen Server umgeleitet werden, auch physisch benachbart sein dürften. Also nutzt Ono entsprechende Informationen aus CDNs, um geeignete, möglichst nahe Peer-Computer fürs Filesharing zu ermitteln. Den Northwestern-Forschern nach könnten Downloadraten dadurch bei schlechten Netzwerk-Bedingungen um beinahe ein Drittel verbessert werden. Steht ausreichend Bandbreite zur Verfügung, werde sogar eine durchschnittliche Steigerung von 207 Prozent erreicht.
Auch andere Ansätze versuchen, P2P-Netzwerke durch Nutzung möglichst naher Peers zu optimieren. “ Grundsätzlich ist die Nutzung von Lokationsinformationen gerade für ISPs nützlich, um Transit-Gebühren einzusparen“.
Ein Projekt, das genau das ermöglichen soll, ist „Proactive network Provider Participation for P2P“ (P4P). Bei diesem arbeiten große Provider mit P2P-Betreibern zusammen. P2P-Verbindungen sollen anhand von Informationen über die Netzwerktopologie optimiert werden, die von den Providern gestellt wird. Ein weiterer, schon etwas älterer Ansatz ist das „Global Network Positioning„.
Das Open-Source-Tool Ono ist seit März 2007 für den BitTorrent-Client Azureus verfügbar und hat laut Aqualabs inzwischen mehr als 150.000 Nutzer. Die Forscher haben nunmehr auch Ressourcen veröffentlicht, damit Entwickler die Peer-Auswahl von Ono auch in anderen P2P-Anwendungen nutzen können. „Desto mehr User wir haben, umso besser funktioniert das System – also machen wir die Verbreitung leicht“, so Ono-Mitentwickler Fabián Bustamante.

Landtags-Computer lahmgelegt

Mai 6, 2008 BlackHole Kommentieren

Zu viele Videos und Download’s…
Ein Klick, und dann ging nichts mehr.
Im Düsseldorfer Landtag ist letzte Woche das Computersystem lahmgelegt worden.
Grund: „überproportional hohe Zuwachsraten bei der Inanspruchnahme von zentral zur Verfügung gestelltem Speicherplatz“.

Heißt im Klartext: die Mitarbeiter haben zu viele Videos geschaut und Daten heruntergeladen.

Wie das IT-Team des Parlaments den Abgeordneten und Landtags-Mitarbeitern nach ddp-Informationen mitteilte, funktionierte das Versenden von E-Mails und die Benutzung des Internets deshalb nur noch stark eingeschränkt.

Eine Datenanalyse ergab, „dass es sich bei den besonders speicherbedarfsrelevanten Daten zunehmend um Musik-, Bild- und Videodateien handelt“.

Die IT-Spezialisten mahnten , dass die „zur Verfügung gestellten IT-Ressourcen und -Dienste der dienstlichen Nutzung dienen“.

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Kategorien:Politik, online