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USA: Nur Firmen, die die Netzneutralität gewährleisten, sollen in den Genuss der Investitionen kommen.

Ein erstes Paket von 4 Milliarden US-Dollar für den Netz-Ausbau unterversorgter Gebiete hat die Obama-Regierung schon bereitgestellt, weitere 3,2 Millarden sollen folgen. Die Verteilung ist aber streng reglementiert: Nur Firmen, die die Netzneutralität gewährleisten, sollen in den Genuss der Investitionen kommen. Maßgebend ist das Federal Communications Commission’s Internet Policy Statement, mit dem die Regierung verhindern will, dass einzelne Unternehmen Inhalte blocken oder die Übertragungsrate nach eigenem Ermessen drosseln. Die Richtlinien sehen vor, das den Kunden mindestens ein Downstream von 768 Kbps und ein Upstream von 200 Kbps geboten werden muss. Kabel-verwöhnten Anwendern mag das wenig vorkommen, es soll aber gewährleistet sein, dass selbst fernab dickerer Backbones der Ausbau in Gang kommt und auch Provider in chronisch unterversorgten Gebieten „auf dem Lande“ in den Genuss der staatlichen Hilfen kommen können. Als unterversorgt sieht die Regierung Landstriche, in denen weniger als 50 Prozent der Haushalte einen Breitbandanschluss besitzen.

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