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LKW-Maut: Wikileaks veröffentlicht geheime Maut-Unterlagen

November 25, 2009 BlackHole Kommentieren

Eine der größten Geheimniskrämereien der neueren deutschen Politik beginnt sich zu lichten. Die deutsche LKW-Maut, trotz weltweit ausbleibender Aufträge von Politikern gern als „Exportschlager“ gefeiert, offenbart sich im Detail als großes, gut funktionierendes Geldverschiebesystem, von dem Staat und Maut-Betreiber gleichermaßen profitieren. Das jedenfalls legen etliche Dokumente zum Public-Private-Partnership-Projekt nahe, die Wikileaks in diesen Tagen veröffentlichen wird und die heise online vorliegen. Bislang waren alle Versuche gescheitert, die Offenlegung des 17.000 Seiten starken Vertragswerks zu erreichen.

Üppige Renditen und überaus großzügige Wartungsgebühren offenbaren sich bei dem Blick in die Dokumente – und selbst bei den Summen für den nach 12 Jahren Maut-Betrieb vorgesehenen Abbruch des Gesamtsystems wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die LKW-Maut sorgt zwar für Einnahmen von ca. 3 Milliarden Euro per Jahr, doch der Maut-Betrieb ist dabei mit 700 Millionen selbst der größte Kostenfaktor. Wie diese enorme Summe zustande kommt, zeigen Dokumente aus den Jahren 2002 bis 2003, die die Whistleblower-Seite veröffentlichen will.

Ein erster Blick in das von der Bundesregierung akzeptierte Angebot vom Mautbetreiber Toll Collect zeigt die Maut als Geldverteiler. So wurden die 300 Mautbrücken mit Bau, Installation und Haltung mit mindestens 511.000 Euro (für eine dreispurige Brücke) pro Brücke veranschlagt. Für die kontinuierliche Softwareanpassung der Brückensysteme genehmigte man sich großzügig 24,8 Millionen Euro im Jahr. Selbst für den einfachen Abbau einer Brücke wurden 30.500 Euro veranschlagt. Für eine schon vorhandene Abrechnungssoftware setzte man eine Miete von ca. 150 Millionen pro Jahr an, die an die AGES überwiesen wurde, welche sich in letzter Minute in die Maut-Gemeinschaft eingeklagt hatte.

Weiter bei heise.de

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Selten so gelacht… mach’s noch einmal Dorothee

November 23, 2009 BlackHole Kommentieren

Selten begann eine Woche für mich so lustig… diese Dorothee Bär hätte das Zeug zur Komikerin…
Die besonders lustigen Stellen habe ich mal fett gemacht…

Den Deutschen Bundestag zu entern, ist der Piratenpartei bei dieser Wahl nicht gelungen. Mit zwei Prozent bundesweit hat es nicht gereicht. Doch in Bayern haben immerhin zwölf Prozent der männlichen Erstwähler Piraten gewählt. Das zeigt: Die Piraten sind zwar eine Randerscheinung, aber mit wachsender Anhängerschaft in der Generation Internet. Die Piraten wollen individuelle Freiheitsrechte im Internet ausweiten. Sie pochen auf Datensicherheit, haben aber ein problematisches Verhältnis zum Urheberrecht. Die Piraten sind eine Ein-Themen-Partei.Doch es wäre falsch, sie als Einzelphänomen abzutun. Wir wollen sie stattdessen entzaubern und zeigen, dass es darauf ankommt, Themen zu vernetzen statt sie einseitig zu sehen. Die CSU hat bei den Koalitionsverhandlungen darauf gedrungen, Neuen Medien einen hohen Stellenwert einzuräumen. Wir sind die Partei, die Chancen im Netz nutzt, ohne Risiken zu leugnen. Wir werden deutlich machen, dass die Informationsgesellschaft bei uns am besten aufgehoben ist. Dann können diejenigen, die sich für Neue Medien interessieren, in vier Jahren wieder das Original wählen.

Jetzt darf orakelt werden, diese Frau hat entweder NULL Ahnung von der Materie und einfach nur mal so daher geredet. Oder aber, diese Frau ist voll auf Droge…
Vermutlich trifft aber beides zu, anders kann man sich diesen geistigen Durchfall nicht erklären.

Hier der Link:

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Fett-Morde in Peru… Spur führt auch nach Deutschland

November 21, 2009 BlackHole Kommentieren

Es klingt wie das Drehbuch für einen Horror-Film: Eine Gangsterbande in Peru hat nach Angaben der Polizei möglicherweise Dutzende von Menschen ermordet, um den Opfern Fett abzusaugen.
Anschließend hätten sie die Substanz in Limonadenflaschen gefüllt und an Kosmetikfirmen in Europa verkauft. Für 15000 Dollar (10000 Euro) je Liter, sagt die Polizei.
Die Geschichte wirft allerdings mehr Fragen auf, als sie beantwortet.
Soweit bekannt, wird Menschenfett schon lange nicht mehr für Salben oder ähnliches verwendet.
Und falls es doch jemand brauchen sollte, so steht die Substanz in mehr als ausreichender Menge aus legalen Quellen zur Verfügung: den Schönheitskliniken, wo sich die Patienten ihre überflüssigen Pfunde absaugen lassen. Dort wird auch menschliches Fett eingesetzt, etwa gegen Falten.
Den Patienten wird dabei nur ihr eigenes, an anderen Körperstellen entnommenes Fett gespritzt.

Bandenmitglieder festgenommen

Vier mutmaßliche Mitglieder der Bande seien festgenommen worden, nach sieben weiteren werde gefahndet, sagte der leitende Polizeigeneral Eusebio Félix Murga am Donnerstag in Lima. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst nicht bekannt.

„Nach der Menge des verkauften Fetts müssen es viele Opfer gewesen sein“,

erklärte Murga.
In Presseberichten war von bis zu 60 Opfern die Rede.
Nach peruanischen Presseberichten vom Freitag gestanden die Festgenommenen die Ermordung von mindestens fünf Menschen. In der Gegend von Huánuco im Zentrum des Landes 400 Kilometer nordöstlich von Lima, wo die Bande ihr Unwesen trieb, werden zudem 60 Menschen vermisst.
Dort wurden die sterblichen Überreste eines der Opfer gefunden, verscharrt in einem Wald.

Opfer meist arme Bauern

Die Täter hätten ihre Opfer – meist arme Bauern – entführt oder mit Tricks in ein Haus gelockt, sie enthauptet und ihnen dann mit primitiven Mitteln das Fett entnommen. Die Leichen seien verscharrt oder in Flüsse geworfen worden. Bei der Festnahme hätten die Fahnder bei den Verdächtigen Fett entdeckt, das einer Laboruntersuchung zufolge von einem Mann stammte. Fernsehbilder zeigten Limonadenflaschen und Plastiktüten mit gelblichem Inhalt. Das Haus der Bande, wo die Verbrechen begangen worden seien sollen, war ein simpler Bau mit Lehmwänden, speckigen Holztischen und alten Farbeimern.

Die Käufer des Fetts seien hauptsächlich Firmen in Europa, darunter auch Firmen in Deutschland, sagte der Polizeigeneral weiter.

Quelle: dpa

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Auf den Tanz darf man gespannt sein…

November 18, 2009 BlackHole Kommentieren

Warum neue Monopolrechte für Verleger nicht Google, sondern vor allem Blogger treffen dürften

In der letzten Woche kündigte Rupert Murdoch in seinem eigenen Sender [extern] Sky News Australia an, dass er darüber nachdenke, den Zugriff von Suchmaschinen auf Artikel aus Zeitungen aus seinem Mediumimperium News Corporation einzuschränken, zu dem unter anderem die Londoner Times und die Boulevardzeitung The Sun gehören. Allerdings solle dies erst dann geschehen, wenn auf Bezahlinhalte umgestellt wird. Als Beispiel für solche Bezahlinhalte nannte er das ebenfalls zu seinem Medienimperium gehörige Wall Street Journal. Genau das jedoch spendiert Google: einen kostenlosen Zugang zu seinen kostenpflichtigen Artikeln – und zwar nicht nur zu einem kurzen Anriss, wie Murdoch suggerierte, sondern zum kompletten Text.

Quelle: Telepolis

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Die Qualitaets-Jammerlappen oder… der Weg in die Bedeutungslosigkeit.

November 16, 2009 BlackHole Kommentieren

Google: Der Konzern, der es keinem recht machen kann


Thomas Pany 16.11.2009

Nach der Herausnahme deutscher Werke aus dem Book-Settlement befürchten Bedenkenträger einen kulturellen Bedeutungsverlust

Urheberrechte, Copyright und das „Google Book Settlement“ sind komplexe Themengebiete mit viel juristischer Fachterminologie und differenzierten Problemlagen. Da wuchsen in den letzten Monaten die Bäume mit einem weit auswuchernden Geäst zu furchterregender Größe heran, so dass der Wald nicht mehr zu sehen war. Durch- und Überblick verschafften sich selbsternannte Verteidiger der Interessen von Autoren mit einem wahren Sturm der Entrüstung „gegen die Übermacht aus Kalifornien“. Appelle aus Heidelberg und dazu Statements aus dem Berliner Justizministerium hielten dem ein eindeutiges „Nein!“ entgegen. Google Books sei gegen die Interessen der deutschen Verlage und Autoren, eine schlimme Zukunft stünde bevor. Die Angst, so deuten Kommentare hin, war von manchem Unterzeichner nicht immer mit dem nötigen Grundlagenwissen untermauert. Emotionen produzierten viel Entrüstung.

Seit Freitagabend gibt es – nicht zuletzt wegen der Proteste, an die sich auch die französischen Nachbarn angeschlossen hatten – eine neue „abgemilderte Version“ des „Google Book Settlement“: Demnach sollen nur noch urheberrechtlich geschützte Bücher in den Google-Katalog eingehen dürfen, die in den USA, Großbritannien, Australien oder Kanada veröffentlicht wurden. Der Vergleich schließt Bücher, die in Deutschland verlegt werden, beinahe vollständig aus der Verhandlungsmasse der Einigung aus. Bestandteil des Vergleichs sind lediglich „ältere deutsche Bücher“, die schon im US-Copyrightregister eingetragen sind.

Anlaß zum Jubel?

Nicht unbedingt. „Der neue Vergleichsvorschlag weist Licht und Schatten auf“, kommentiert Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels die Nachricht aus dem Federal District Court in Manhattan. Er befürchtet jetzt, dass Europa gegenüber Amerika den weltweiten Anschluss bei der Online-Erschließung von Bibliotheksbeständen verlieren könnte.

Vom Klimawandel zur Klimadiktatur

November 14, 2009 BlackHole Kommentieren

Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar und wenn wir alle nicht bald „wach“ werden, wird es zu spät sein…NEIN, wir werden nicht ertrinken weil die Ozeane steigen und wir werden auch nicht „verdampfen“ weil es zu heiß geworden ist in unseren Breiten… wir ALLE werden „nur“ zu Sklaven gemacht.
Sklaven in einer „Klimadiktatur“ in der nur derjenige leben darf, der auch bereit ist dafür zu zahlen.
Der herbeigelogene sog. „Klimawandel“ macht es möglich, Du darfst nur dann leben… wenn Du den Sauerstoff -für Dein Leben- auch möglichst teuer bezahlst.

Klimadiktatur: Der Unterschied zwischen leben und vegetieren

Gerhard Wisnewski

Ich selbst, aber auch viele Kollegen haben immer wieder vor der Klimadiktatur gewarnt – einer Diktatur unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes. Nun fordert ein britischer Politiker persönliche Kohlendioxid-Kontingente für jeden – und Strafen bei Überschreitung.
Die heraufziehende globale Diktatur lässt immer mehr die Maske fallen: Der Grippewahn mit Panikmache und Gehirnwäsche, sich impfen zu lassen, und der Plan, den USA auf Anfrage Daten über Kontobewegungen in der EU zur Verfügung zu stellen, sind nur zwei Beispiele aus jüngster Zeit.

Der früher fürsorgliche und am Gemeinwohl orientierte Staat wandelt sich immer offener zum feindlichen System, vergleichbar mit der DDR und der stalinistischen Sowjetunion. Nun droht ein weiterer Schritt: Nach einem Bericht von timesonline vom 9. November 2009 hat der Leiter der britischen Umweltbehörde, Lord Smith of Finsbury, vorgeschlagen, jedem Bürger ein persönliches Kohlendioxid-Konto zuzuweisen. Auf diese Weise sollen die Kohlendioxid-Emissionen von derzeit neun Tonnen pro Person und Jahr auf zwei Tonnen reduziert werden, also auf weniger als ein Viertel. Schon daraus wird der lebensfeindliche Zwangscharakter der heraufziehenden Klimadiktatur deutlich. Weniger als ein Viertel der bisherigen Kohlendioxid-Emissionen bedeutet für jeden Menschen eine massive Einschränkung der Lebensqualität oder den Unterschied zwischen leben und vegetieren.

Denn weniger als ein Viertel der bisherigen Kohlendioxid-Emissionen bedeutet (vereinfacht ausgedrückt) unter anderem:

– ein Viertel der bisherigen Urlaubsflüge

– ein Viertel der bisherigen Autofahrten

– ein Viertel des Stromverbrauchs

– ein Viertel des Konsums

Ja, sogar ein Viertel des Fleischverzehrs.

Ganz offensichtlich handelt es sich dabei um einen Plan mit Dachschadenqualität, denn zweifellos würde eine solche totalitäre Maßnahme die gesamte Wirtschaft endgültig abwürgen. Es wäre ein Anschlag auf Wirtschaft, Gesellschaft und jeden einzelnen Bürger. Und zwar ohne jede Not. Denn Kohlendioxid ist in der Wirklichkeit nicht in der Lage, in nennenswertem Umfang Wärme auf der Erde festzuhalten. Das Wärmeabsorptionsspektrum von Kohlendioxid ist dafür viel zu schmal.

In Wirklichkeit ist Kohlendioxid auch kein Schadstoff, sondern ein lebensnotwendiges Nahrungsgas, auf dem die gesamte Ernährung des Planeten beruht. Pflanzen stellen aus Kohlendioxid unter Einbeziehung von Wasser (grch. hygros) Kohlehydrate her, eines der wichtigsten Nahrungsmittel des Lebens auf der Erde und der einzige Nährstoff des menschlichen Gehirns. Ganz im Gegensatz zur offiziellen Propaganda könnten die Pflanzen auf der Erde noch eine wesentlich höhere Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre gebrauchen, um besser zu wachsen, die Erträge zu erhöhen und das weltweite Hungerproblem zu lindern. Schädlich für den Menschen wird Kohlendioxid erst ab mehreren Prozentanteilen in der Luft. Der derzeitige Anteil in der Atmosphäre beträgt drei bis vier Zehntausendstel.

Doch weiter mit Lord Finsbury. Nötig für diese »Kohlendioxid-Kontoführung« ist die endgültige und totale Überwachung und Durchleuchtung des Einzelnen. Denn jeder müsste fortan einen Kohlendioxid-Ausweis bei sich tragen, auf den jeder »Kohlendioxid-relevante« Kauf gebucht wird, also zum Beispiel von Benzin, Flugreisen, Strom, Fleisch usw.
Überschreitet der Einzelne sein Kontingent, müsste er »Emissionsrechte« zukaufen oder gar Strafe zahlen.

Auch der gutgläubigste Umweltfreund sollte eigentlich langsam erkennen, dass seine Gutgläubigkeit und sein guter Wille für den Aufbau einer Planwirtschaft und eines totalitären Kohlendioxid-Systems missbraucht werden. Wie man unschwer erkennen kann, sind gerade Umweltministerien und Minister wie Finsbury oder früher hierzulande Umweltminister Sigmar Gabriel die größte Bedrohung der Freiheit, weil sie die Gutwilligkeit und Gutgläubigkeit der Menschen für ihre totalitären Pläne ausnutzen. Finsbury war übrigens früher Kulturminister unter dem allseits beliebten Tony Blair (Spitzname: »Bliar«, von engl. »liar« = Lügner) …

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Springer Verlagsboss ereifert sich auf Monaco Media Forum

November 13, 2009 BlackHole Kommentieren

Axel-Springer-Chef Döpfner hat die Forderung nach einem freien Zugang zu Informationen als kommunistisch bezeichnet. Genauso sinnvoll sei es zu fordern, dass das Bier im Supermarkt künftig kostenlos sein müsse. Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner hat sich erneut gegen eine Kostenloskultur im Internet positioniert.

„Es ist einfach falsch zu denken, im Web müsse alles kostenlos sein. Die Theorie, dass es einen freien Zugang zu Informationen geben soll, gehört zum Absurdesten, was ich jemals gehört habe“,

sagte er bei einem Diskussionspanel mit der Huffington-Post-Mitbegründerin Arianna Huffington beim Monaco Media Forum (MMF2009).

„Dies ist ein spätes ideologisches Ergebnis von Webkommunisten: Nur wenn alles kostenlos ist, ist es demokratisch.“ Dies sei genauso absurd wie zu behaupten, es sei demokratisch, wenn das Bier im Supermarkt kostenlos sei. Niemand werde in qualitativ hochwertigen Content investieren, wenn es nur den freien Zugang zu Informationen im Internet gebe. Dieses Geschäftsmodell könne nicht funktionieren,

sagte Döpfner.

Es seien die Themenbereiche Sport, Spiele, regionales Umfeld, Macht und Geld sowie Sex und Crime, die die Menschen interessierten, und für die sie auch bereit seien, Geld zu bezahlen. Dies gelte auch für das Internet, sagte Döpfner. 20 Prozent des Umsatzes werde bei Springer mittlerweile online erwirtschaftet. „Sieben Onlineaktivitäten sind profitabel“, rechnete er vor.
Um mit Sex-and-Crime-Inhalten Geld zu verdienen, müsse es einfache Micro-Bezahlmethoden geben, und Abomodelle, wie die kostenpflichtige iPhone-Applikationen.

„Wir sind voll anzeigenfinanziert und wir machen Geld“,

verteidigte sich Huffington, ohne jedoch Zahlen nennen zu wollen.

„Obwohl Sie unglaublich überzeugend klingen, wird es sich zeigen, dass Sie unglaublich falsch liegen“,

sagte sie.
Nutzer seien heute daran gewöhnt, schnell über Suchmaschinen an Informationen zu kommen, hier hätten Bezahlmodelle keinen Platz. Für eine Exklusivnachricht über einen kürzlich verübten Mord könne Springer kein Geld verlangen.

„Wenn Sie mit ihren Inhalten Geld verdienen wollen, stellen Sie sicher, das diese auf soviel Websites wie möglich verfügbar ist, dann machen Sie auch Geld damit“.

Döpfner wehrte sich dagegen, dass es „dumme Old-School-Guys“ gebe, die haufenweise Geld in hochwertige exklusive Inhalte investierten, um dann zuzusehen, wie diese von den smarten „New-School-Guys gestohlen und vermarktet“ würden.
Es müsse auch im Web einen zuverlässigen Schutz des Urheberrechts geben, sagte er.

Kategorien:medien Schlagworte: ,

Richtig so… Microsoft sperrt modifizierte Xbox

November 12, 2009 BlackHole Kommentieren

Wie schon 2007 hat Microsoft im Zuge der jüngsten Updates mit einem Schlag mehrere tausend modifizierte Xbox-360-Konsolen von seinem kostenpflichtigen Internet-Dienst „Xbox Live“ ausgeschlossen, über den die Nutzer gemeinsam mit anderen Xbox-Besitzern online zocken können. Berichten zufolge sind ca. 800.000 Konten der weltweit 20 Millionen Xbox-Live-Kunden von der Sperre betroffen.
Beim Versuch, sich mit einer modifizierten Konsole bei Xbox Live anzumelden, zeigt die Xbox 360 einen Hinweis an, dass es sich um eine umgebaute Konsole handele, die den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Online-Dienstes widerspreche. Erneut betrifft die Sperre nur die Konsole selbst und nicht die Nutzeraccounts.
Wer diese auf eine andere, originale Xbox 360 umkopiert, kann damit weiterhin online spielen. Wie immer, werden die Konsolen selbst nach einem Rückbau der Modifikation (Mod-Chip) dauerhaft von Xbox Live ausgeschlossen bleiben.

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20 Jahre Mauerfall, die etwas andere Sicht auf die Vergangenheit

November 11, 2009 BlackHole Kommentieren

Vor 20 Jahren hat die Führung der Deutschen Demokratischen Republik die Öffnung der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland verkündet.

Jetzt ist es klar, dass die Wiedervereinigung des Landes an eben jenem Tag, dem 9. November 1989, zum unvermeidlichen Ereignis wurde, obwohl der Tag der Deutschen Einheit im wiederereinigten Deutschland am 3. Oktober begangen wird, am Tag der formellen Vereinigung der DDR und der BRD am 3. Oktober 1990.

Gegenwärtig stellen die meisten Massenmedien die Ereignisse jener Tage vereinfacht dar. Die Ostdeutschen sollen von der sowjetischen Besatzung müde geworden und ihren reichen westlichen Brüdern zur riesigen Freude der ganzen freien westlichen Welt in die Arme gefallen sein. Und diese soll sie fröhlich und konfliktlos in die NATO eingegliedert haben, um sie vor den Ansprüchen des nach wie vor nicht reformierten „russischen Bären“ zu schützen, der sich nach wie vor bedrohlich irgendwo am Osthorizont auftürmte. Die Rolle von Gorbatschow und den russischen Demokraten wird entweder verschwiegen oder unterschätzt. Ein reiner Sieg der westlichen Zivilisation über die östliche Barbarei.

In der Tat war alles natürlich viel komplizierter und vieldeutiger. In erster Linie deshalb, weil die Wiedervereinigung Deutschlands 1989 bis 1990 ohne den guten Willen der Sowjetunion unmöglich gewesen wäre. Und zwar nicht nur der Regierung, sondern auch der Bevölkerung, die dank den ersten freien Wahlen des Kongresses der Volksabgeordneten 1989 die Möglichkeit bekommen hatte, die Politik des Landes zu beeinflussen. Weder die Regierung der BRD noch die der DDR konnte sich sogar am Herbstanfang 1989 vorstellen, dass die Annäherung der beiden deutschen Staaten so schnell erfolgen würde.

Selbst die oben erwähnte Entscheidung des Ministerrates der DDR vom 9. November 1989 über die Erlaubnis der Ausreise in die BRD und nach Westberlin ohne besondere Abfertigung sollte bis zur Verabschiedung eines neuen Ausreisegesetzes gelten, das aber nie verabschiedet wurde. Noch im September 1989 drückte die Führung der DDR ihren Unmut gegenüber Ungarn aus, denn die Ostdeutschen fingen in jenen Tagen an, nach und nach nach Österreich und weiter in den Westen „durchzusickern“. Die ostdeutsche Führung beklagte sich darüber, dass Ungarn seine Verpflichtungen als Verbündeter verletzt, auch bei Gorbatschow, der ließ die Klage aber unbeantwortet.

Das spricht davon, dass es Moskau war, das die demokratischen Umwälzungen in Deutschland, darunter auch die Wiedervereinigung, initiierte, und dabei eine mindestens genauso wichtige Rolle spielte wie Westeuropa und die USA. Nicht die ostdeutsche Führung strebte Veränderungen an und guckte furchtsam auf Russland, sondern das Perestroika-Russland schob die ostdeutsche Führung in Richtung Reformen. Deswegen wäre es falsch und unfair, die gesamte Geschichte der sowjetisch-ostdeutschen Beziehungen als reine Okkupation und Unterdrückung darzustellen.

„Es wurde mir noch bei den Festlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der DDR im Oktober 1989 klar, dass der Sozialismus in der Form, die in der DDR existierte, todgeweiht war“, sagt jetzt Michail Gorbatschow beim Rundtischgespräch „1989-2009: Europa im Umbruch“ in Moskau. „Honecker hatte den Augenblick verpasst, wo Umwandlungen im Rahmen des Systems noch möglich waren. Doch vielen Leuten im Westen machte die Wiedervereinigung Deutschlands Angst. Der französische Präsident Francois Mitterand kam einige Male nach Moskau, um diese Frage mit uns zu diskutieren. Thatcher war geradeheraus gegen die Vereinigung gestimmt, ihr schien es, dass sie den Grundsatz der Unantastbarkeit der Nachkriegsgrenzen in Europa bedrohen würde, die im Helsinki-Abkommen der 70er Jahre verankert waren.“

So war es gewesen. Im ersten Moment waren viele westliche Länder entweder gegen die Wiedervereinigung Deutschlands oder geboten dabei größte Vorsicht. Wie beispielsweise die USA, die erst dann grünes Licht für die Wiedervereinigung gaben, als klar wurde, dass ihre Verbündeten an der Spitze des vereinten Deutschlands stehen würden.

Mehr noch, auch die zentraleuropäischen Länder, vor allem Polen und Tschechien, die sich gut an die Politik des Dritten Reichs gegenüber ihnen erinnerten und sich an Territorien des Reichs nach dessen Niederlage 1945 bereichert hatten, hegten Befürchtungen vor der Wiedervereinigung Deutschlands. Der amerikanische Historiker Mark Kramer schreibt in der Zeitschrift „Washington Quarterly“, dass selbst der antikommunistisch eingestellte polnische Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki, der in jenen Tagen an der Spitze der ersten nichtkommunistischen polnischen Regierung stand, öffentlich zur Festigung des Warschauer Pakts aufrief und forderte, die sowjetischen Truppen in Polen (und Ostdeutschland) zu belassen, bis die Fragen über den Status Deutschlands und die deutsch-polnische Grenze geklärt sind.

Ende 1989 hatten die Führer der neuen osteuropäischen Regierungen nicht einmal die Frage ihres Austritts aus dem Warschauer Pakt gestellt, geschweige denn nach einem NATO-Beitritt. Auch die Unbestimmtheit der künftigen Wahl der DDR-Bürger legte den westeuropäischen und amerikanischen Führern einen noch größeren Konservatismus nahe. Viele westliche Zeitungen prophezeiten, dass die Ostdeutschen unter dem Einfluss der vierzigjährigen antikapitalistischen Propaganda erneut für die Kommunisten oder deren reformierten Nachfolger, die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) stimmen würden.

Die Situation veränderte sich aber am 18. März 1990, als die „Allianz für Deutschland“ bei den Wahlen ins neue DDR-Parlament siegte, recht schnell. Es war ein Block von rechten Parteien, der vom westdeutschen Kanzler Kohl unterstützt wurde und eine sofortige Vereinigung zu den Bedingungen der BRD forderte. Es muss dennoch bemerkt werden, dass die „Allianz für Deutschland“ insgesamt 48 Prozent der Stimmen erhalten hatte, nicht die absolute Mehrheit. Die Sozialdemokraten, die gegenüber der Wiedervereinigung vorsichtiger gestimmt waren, hatten 21,8 Prozent und die PDS 16,3 Prozent erhalten. Doch für Kohl und die amerikanischen „Falken“ waren diese Details bereits unwichtig. Sie hatten die Mehrheit im DDR-Parlament bekommen, und die Meinung der Minderheit konnte ruhig überhört werden. Seit diesem Moment war die Politik bestimmt: beschleunigte Vereinigung der beiden deutschen Staaten und Integration des neuen vereinten Deutschlands in die NATO.

Moskau versuchte, gegen die NATO-Mitgliedschaft des vereinten Deutschlands zu widersprechen, doch weder die Partner in den USA noch in der EWG (die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft war damals noch nicht zur viel mächtigeren, doch auch viel trägeren EU geworden) hörten zu. Mehr noch, die Amerikaner und ihre europäischen Verbündeten erfanden noch damals die heuchlerische Formel zur Beruhigung Russlands: Die NATO-Erweiterung ist eine Erweiterung der Zone des Friedens und der Sicherheit, und je näher diese Zone heranrückt, desto besser für euch. Dass diese „Friedens- und Sicherheitszone“ später die Republika Srpska in Bosnien oder selbst Belgrad und Podgorica bombardieren würde, schien damals undenkbar.

Bei dem bereits erwähnten Rundtischgespräch zur Wiedervereinigung in der Moskauer Gorbatschow-Stiftung berichtete der Stifter: „Wir fragten unsere amerikanischen Partner: ‚Warum habt ihr Angst vor Deutschland, warum besteht ihr auf dessen NATO-Mitgliedschaft?’ Und sie antworteten: ‚Weil von einem Deutschland außerhalb der NATO alles Mögliche zu erwarten ist.’ Wir hofften, Deutschland in die gesamteuropäischen Sicherheitsstrukturen einzugliedern, deren Errichtung in der Pariser Charta der europäischen Sicherheit von 1990 vereinbart war. Sobald die Sowjetunion verschwunden war, vergaßen die europäischen Länder diese Charta. Sie sagten, dass sie ihre Versprechen vor einem anderen Land abgegeben hatten.“

Das Bild, das so entsteht, liegt recht weit von den glückseligen Reden entfernt, die heute in Washington und Berlin verlauten. Es stellt sich heraus, dass die Vereinigung der beiden deutschen Staaten ziemlich undemokratisch, beschleunigt erfolgte, fast könnte man sagen bolschewistisch. Natürlich kann einer auch meinen, dass der Sieger keinem Gericht unterliege und dass das Ziel des „Kanzlers der deutschen Einheit“, Helmut Kohls, seine Mittel geheiligt habe. Doch die kulturellen und wirtschaftlichen Verluste, die aus radikalen Entscheidungen resultieren, machen sich oft nach Jahren oder gar Jahrzehnten bemerkbar.

Vielleicht wollen die Diskussionen über dieses Ereignis aus eben diesem Grunde sogar jetzt, zwanzig Jahre nach dem Mauerfall, nicht enden, und die alten Wunden heilen nicht zu. Und die Probleme bleiben übrigens sowohl auf intellektuellem als auch auf recht alltäglichem Gebiet.

Mitte der 1990er Jahre hat der „Spiegel“ eine Umfrage unter den Ostdeutschen zum Thema durchgeführt, was in der ehemaligen DDR im Vergleich zum neuen Deutschland besser und was schlechter war. Die Antworten der Ossis waren für viele Spiegel-Leser im Westen erstaunlich. Die DDR wurde nach allen Punkten außer dem Lebensstandard höher eingeschätzt. Bei persönlicher Sicherheit, Bildung und Gesundheitswesen hatte das neue Deutschland verloren. Vielleicht liegt darin der materielle Grund für die heutige Popularität der PDS-Nachfolgerin Linkspartei, die einen ziemlich großen Teil von der traditionell starken sozialdemokratischen Partei abgezwackt hat?

Der zweite Grund dieser Popularität hat sozusagen einen geistigen Charakter. Zusammen mit der DDR und deren Geschichte wurde in den 1990er Jahren auch die alte und starke radikale sozialistische Tradition Deutschlands an den Pranger gestellt. Christa Wolf, die interessanteste und geheimnisvollste Schriftstellerin der DDR, hat noch in den 1970ern eine der tiefsten und gnadenlosesten künstlerischen Studien der Nazi-Periode verfasst, den Roman „Kindheitsmuster“. Doch in den 1990ern wurde sie ausgemobbt, weil sie Mitglied in Honeckers SED gewesen war. Die Erklärungen der Schriftstellerin, dass sie der Partei beigetreten war, um antifaschistische linke Ideen zu entwickeln, halfen ihr nicht.

Ob die heutigen Berliner Politiker das wollen oder nicht, die Geschichte der DDR ist auch Teil der deutschen Identität. Und Versuche, diese Geschichte als „antidemokratisch“ und unnütz abzutun, können nur dazu führen, dass die Idee der Demokratie an sich an Populärität einbüßt. Nach Angaben des Washingtoner Soziologiezentrums Pew Research unterstützten im Jahre 1991 91 Prozent der Deutschen den Übergang zur Demokratie, und heute beträgt dieser Anteil 85 Prozent. Die Situation in der Ukraine ist noch schlimmer, denn dort ist der gleiche Anteil um 42 Prozent gefallen. 1991 unterstützten 72 Prozent die Mehrparteiendemokratie, und jetzt sind es nur noch 30 Prozent.

Vielleicht ist nicht die Demokratie an sich, sondern das eigenartige Verstehen des Wortes durch einige Politiker Grund für diese Entwicklung. 1990 wurde in Deutschland der Sieg der von Helmut Kohl zusammengebastelten „Allianz für Deutschland“ für die endgültige Wahl des deutschen Volkes erklärt. Und genauso wurde der recht zweifelhafte Wahlsieg eines einzigen Menschen, Viktor Juschtschenko, in der Ukraine 2005 zum endgültigen Schritt der Ukraine zur westlichen Zivilisation zugunsten der NATO, der EU und Gott weiß was sonst erklärt. Das Volk hat jedoch wenig Verständnis für solche „unumkehrbare Demokratie“.

Quelle: Dmitri Babitsch, RIA Novosti

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Sieben Schlüsselbewahrer für die Rootzone

November 11, 2009 BlackHole Kommentieren

Die Vorbereitungen für die Absicherung der Rootzone des Domain Name Systems (DNS) mit dem Protokoll DNS Security Extensions (DNSSEC) gehen in die heiße Phase. Beim 76. Treffen der Internet Engineering Task Force (IETF) in Hiroshima präsentierte das Design-Team von VeriSign, der Internet-Verwaltung ICANN und der US-Behörde NTIA die scharfen Sicherheitsbestimmungen, unter denen die verschiedenen notwendigen Schlüssel erzeugt, aufbewahrt und erneuert werden. Sorge bereitete den Entwicklern bei der IETF, dass noch Kanäle dafür fehlen, mögliche Effekte des DNSSEC-Roll-Out ab Januar den Internet Service Providern zu erklären, beziehungsweise deren Beobachtungen zu Problemen abzufragen.

Im Oktober überraschten ICANN und VeriSign mit dem Zeitplan für die DNSSEC-Signierung der Rootzone. Bereits am ersten Dezember wird intern signiert, ab Januar publiziert der erste Rootserver die Zone nach außen. Mittels der kryptographisch abgesicherten DNSSEC-Signaturen soll verhindert werden, dass DNS-Informationen auf dem Weg vom Absender zum Empfänger verändert werden. Der Abgleich von privatem und öffentlichem Schlüssel offenbart, wenn Antworten nicht von der richtigen Domain kommen.

Die Signierung der Rootzone ist notwendig, um die Vertrauenskette innerhalb des Domain Name System zur Umsetzung von Domain- und Host-Namen auf IP-Adressen durchgängig zu machen; erste Top Level Domains wie .se und .org haben ihrer Zonen bereits signiert. Da der Eingriff ins DNS erheblich ist und bei Fehlern ganze Zonen vom Netz verschwinden können, soll der Roll-Out in kleinen Schritten erfolgen. Nacheinander werden ab Januar die Rootserver L, J, M, I, D, K und so weiter signierte Antworten ausgeben. Voraussichtlich im Mai wird A als letzter Server hinzukommen. A erst ganz zum Schluss einzubeziehen, sei eine schlechte Idee, warnten die IETF-Entwickler, es befördere den längst überholten Mythos, dass A etwas besonders sei.

Jakob Schlyter vom Beratungsunternehmen Kirei sagte gegenüber heise online, es sei heute nicht mehr so, dass DNS-Resolver bei Priming-Anfragen, also bei einem ersten Abruf der Rootzone, immer zuerst auf A zurückgriffen. Die Wahl, A ans Ende zu setzen, sei reine Vorsicht. Einen möglichen Stopp des gesamten Roll-Outs für den schlimmsten Fall hält man sich ebenfalls offen: Bis Juli wird ein nicht validierbarer Schlüssel präsentiert. Damit lasse sich jederzeit die signierte Zone zurückziehen, ohne dass diejenigen, die bereits validierten, keine DNS-Zonen und -Auflösung mehr sähen.

Die enormen Vorsichtsmaßnahmen spiegeln sich schließlich auch beim Schlüsselmanagement, das in hoch gesicherten Rechenzentren und mit Gruppen von „Schlüsselbewahrern“ stattfinden wird. Die Internet-Verwaltung ICANN hält dabei den Masterschlüssel (Key Signing Key) über das ganze System einschließlich des Schlüssels für die Rootzone; die ICANN sucht dafür derzeit sieben Personen, von denen jeweils mindestens fünf anwesend sein müssen, um einen neuen Masterschlüssel zu erzeugen, und mindestens drei für neue Signaturen.

Quelle: heise.de

Kategorien:IT-News Schlagworte: ,

Abenteuer Auto: Jetzt geht der Spaß erst richtig los

November 10, 2009 BlackHole Kommentieren

Auto fahren soll ja -nach Angaben der Hersteller- Spaß machen… soweit ist das auch richtig, schliesslich gibt es nichts schlimmeres als in einer Karosse zu sitzen, in der man -um fahren zu können- noch richtig arbeiten muß… das ist Streß pur und Streß braucht niemand, schon gar nicht der Autofahrer.
Einen Fahrspaß der ganz besonderen Art, bietet derzeit Toyota seien amerikanischen Kunden – in Form eines „selbstbeschleunigenden“ Auto’s- und muß für diese Innovation nun mächtig Prügel einstecken.

Der Automobilriese Toyota muss sich in den USA auf eine Klagewelle einstellen. Grund für die schlechte Stimmung der Kunden ist die unkontrollierbare Beschleunigung bei einigen Toyota-Modellen, die infolge schwerer Unfälle 16 Tote gefordert hat. Entgegen der ermittelnden US-Behörden und Toyota selbst, gehen die Kundenanwälte nicht von Drittanbieter-Bodenmatten aus, die sich vor dem Gaspedal verklemmen.
Vielmehr sei ein Elektronikfehler verantwortlich.

Besondere Brisanz bekommen die angestrebten Klagen angesichts der Tatsache, dass sich der Motor bei neueren Modellen nicht mehr mit einem Zündschlüssel stoppen lässt, weil nur noch ein Knopf vorhanden ist. „Gleich welcher Ursache, warum Autos immer schneller werden, ist darauf hinzuweisen, dass es die bauliche Möglichkeit eines Notstopps geben muss“, erläutert ADAC-Sprecher und -Rechtsexperte Maximilian Maurer http://adac.de gegenüber pressetext.

Quelle: pressetext.at

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Wurde das sächsische LKA von einem fundamentalistischem Schaumschläger vorgeführt ?

November 7, 2009 BlackHole Kommentieren

Der Aufruf eines Scheichs, den Mord an einer Ägypterin zu rächen, hat Deutschland in Alarmbereitschaft versetzt. Hat sich dieser Imam jetzt als islamistischer Wichtigtuer entpuppt.?

50.000 Euro hat die Panzerglasscheibe gekostet, die Alex W., den mutmaßlichen Mörder der Ägypterin Marwa El-Scherbini, vor seinem Attentäter schützen soll. Vor einem Angreifer aus den Tiefen des Internets. Da zumindest will ihn das sächsische Landeskriminalamt (LKA) gefunden haben. Und Spiegel Online hat den Fund am 25.Oktober unter dem Titel „Mordaufruf zur Rache für Marwa“ verbreitet.

Spiegel Online berichtete, dass vor dem Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der damals schwangeren Ägypterin in Dresden ein Mordaufruf aufgetaucht sei. In einer einstündigen Botschaft legte Scheich Ihab Adli Abu al-Madschd in Deutschland lebenden Muslimen nahe, den Angeklagten zu töten. Dafür stellte er Gottes Lohn in Aussicht.

Die Informationen stammen anscheinend vom sächsischen LKA. Denn das, so schreibt Spiegel Online, habe die Botschaft ausgewertet und gehe von „einer Bedrohungssituation“ aus. Die LKA-Analysen seien auch der Grund für die Sicherheitsvorkehrungen beim Dresdner Prozess.

Die Vorgeschichte: Alex W. hatte El-Sherbini auf einem Spielplatz in Dresden als „Islamistin“ und „Terroristin“ beschimpft und war zu einer Geldstrafe verurteilt worden. In der Berufungsverhandlung am 1.Juli tötete er dann die schwangere 31-jährige Moslemin mit 16Messerstichen im Gerichtssaal. Ihren Mann, der sie schützen wollte, verletzte er lebensgefährlich. Nun wird dem 28-jährige Alex W. der Mordprozess gemacht, ihm droht lebenslängliche Haft.

Aber wer ist dieser ominöse und offenbar so gefährliche Scheich, der den Angeklagten tot sehen will? Eine kurze Internetrecherche und eine Anfrage per E-Mail an Scheich Ihab Adli Abu al Madschd genügten. Sechs Tage später meldet er sich und ist bereit zu einem Treffen. Bei der einstündigen Botschaft auf einer der Internetseiten der radikalen Islamisten handle es sich eigentlich um eine Freitagspredigt, die er in einer Moschee in Tanta, einer Provinzstadt im Nildelta, im Sommer gehalten hat.

Zwei Tage später in Ägyptens Hauptstadt Kairo:
Der Scheich sieht genau so aus, wie man sich folkloristisch einen radikalen Islamisten vorstellt – mit Bart, die Kopfhaare geschoren. Der 39-Jährige ist sichtlich erfreut über das Medieninteresse. Er hat kein Problem damit, seinen Mordaufruf noch einmal zu wiederholen. Hier gehe es um einen vorsätzlichen Meuchelmord an einer Moslemin, sagt er. Dafür sei in der Sharia, dem islamischen Recht, die Todesstrafe vorgesehen. „Es geht hier nicht um die Tat gegen einen Einzelnen, sondern gegen das Recht Gottes, und es ist die Pflicht jedes Moslems, dieses Recht durchzusetzen,“ meint er. Auf den Einwand, dass er sich damit über nationales deutsches Recht stellt, zieht er einen kleinen Koran hervor: „Nicht ich stehe über dem Recht, dieses Buch steht über allem, auch dem ägyptischen Recht,“ erwidert er.

Der Rest des Gesprächs verläuft sich in der wirren Welt eines radikalen Islamisten. Der Vorwurf, dass durch seine im Internet verbreitete Botschaft in Deutschland anstatt über den Mord an einer Moslemin über mögliche islamische Racheaktionen diskutiert wurde, lässt ihn kalt. „Mit meinem Aufruf habe ich das deutsche Gericht unter Druck gesetzt, und das ist gut.“

Starke Worte. Aber wie viel Gewicht hat ein Provinzscheich, der seine Predigten ins Internet stellt? Sein ebenfalls ins Internet gestellter Lebenslauf besagt lediglich, dass er Maschinenbau studiert hat und in Saudiarabien den Koran studiert hat und diesen auswendig kann. Ein offizieller Abschluss als islamischer Rechtsgelehrter wird dort nicht erwähnt.

Unbedeutender Imam

Auch ein von radikalen Islamisten frequentiertes Internetforum gibt keine Antworten. Offensichtlich ist der Scheich aus Tanta in der fundamentalistischen Szene nicht sonderlich bekannt. Ein Anruf bei Dia Raschwan, Ägyptens prominentem Experten für militanten und radikalen Islam, beim Al-Ahram-Zentrum für strategische Studien – das gleiche Resultat: „Ich erforsche die ägyptische Islamisten-Szene schon seit Jahren, aber von diesem Mann habe ich noch nie gehört,“ sagt Raschwan. „Wir erleben in Ägypten eine Welle des radikalen Islam, aber dieser Scheich spielt darin keine Rolle,“ fügt er hinzu. Die Einzigen, die ihn bekannt machten und ihm eine Plattform geben, seien die Medien in Deutschland, beklagt der ägyptische Islamisten-Experte.

Sind das sächsische LKA und der „Spiegel“ einem fundamentalistischem Schaumschläger aufgesessen? Wenigstens ein hochrangiger islamischer Rechtsgelehrter der Azhar- Universität, einer der wichtigsten Autoritäten im sunnitischen Islam, hat schon einmal von Scheich Abu al Madschd gehört. „Dieser Mann ist ein unbedeutender Imam in einer vollkommen unbedeutenden Moschee in einem unbedeutenden Dorf, fernab des Zentrums islamischer Rechtsprechung,“ lautet Scheich Farahat El Monguis vernichtendes Urteil. Strafen könnten im Islam nicht einzelne Personen oder irgendwelche Scheichs aussprechen, das bleibe allein Richtern und Gerichten überlassen, kontert der islamische Rechtsgelehrte. Das Verbrechen müsse nach den Gesetzen des Landes beurteilt werden, in dem es stattgefunden hat.

Virtuelle Aufgeblasenheit

Eine Meldung und ihre Geschichte. Von der Hinterhofmoschee im Nildelta über die virtuelle Autobahn zur Gefährdungsanalyse des sächsischen LKA und wieder zurück ins Internet bei Spiegel Online, um dann über die Deutsche Presseagentur in Tageszeitungen zu landen. Die medialen Wege der islamischen Rache sind verschlungen. Mancher Scheich, der sich in der virtuellen Welt aufbläst, ist in der realen Welt kein Panzerglas wert. Manchmal reicht es vielleicht einfach, ihn zu hinterfragen.

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